Logopädie Elbtal

Coswig - Weinböhla - Meißen

 Praxis für Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen   

Zulassung alle Krankenkassen und privat

 

U. Janßen, Dipl.-Sprach- und Stimmheilpädagogin

 

Mitglied im Bundesverband der Akademischen Sprachtherapeuten (dbs)

    

 

                        

  

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Stimmstörungen


Bei einer Stimmstörung ist die Leistungsfähigkeit der Sprechstimme vorübergehend oder dauerhaft geschädigt, der natürliche Klang ist verändert. Die Stimme kann sich belegt, rau, kratzend oder leise, matt und resonanzarm anhören bis hin zur vollständigen Tonlosigkeit. Das kann beruflich, psychisch und sozial sehr belastend sein. Zunehmende Isolation, Zukunftsängste, drohende Arbeitslosigkeit oder Frühberentung sind nur einige der Folgen. Deshalb sollte man eine Stimmstörung nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wenn Stimmbeschwerden länger als 4-6 Wochen anhalten, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Eine rechtzeitig eingeleitete Stimmbehandlung kann Spätfolgen vermeiden helfen.

Notwendige Schritte zur Einleitung einer Therapie

 

Faltblatt Stimmstörungen (Acrobat Reader notwendig)
 

  Stimmstörungen bei Jugendlichen und Erwachsenen (Informationsbroschüre der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik)

  (Acrobat Reader notwendig)



Hyperfunktionell bedingte Störungen der Stimme
Hyperfunktionelle Stimmstörungen treten häufig bei Menschen auf, die in ihrem Beruf einer vermehrten Stimmbelastung ausgesetzt sind. Das sind in der Regel Menschen, die ständig mit viel Kraftaufwand gegen eine Geräuschkulisse oder großen Lärm sprechen müssen, wie z.B. LehrerInnen, KindergärtnerInnen oder Bauarbeiter. Betroffen sind ebenso die Berufsgruppen, die viel und unter Anspannung reden müssen, wie z.B. VerkäuferInnen oder Angestellte im öffentlichen Dienst mit Publikumsverkehr. Aber auch Angehörige von Schwerhörigen sind oftmals betroffen. Diese Stimmüberlastungen können zu einer hyperfunktionellen Dyshonie führen. Symptome: belegte, raue, klangarme, knarrende, gepresste Stimme, Räusper- und Schluckzwang, Fremdkörpergefühl im Hals, Empfindung vermehrter Schleimbildung.
Therapie
Evtl. Stimmruhe bzw. Krankschreibung bei Sprechberufen. Entspannungsübungen/ Spannungsabbau. Erlernen einer physiologischen Atmung. Erarbeiten einer atemrhythmisch angepassten Sprechweise mit einer angemessenen Atem - und Stimmspannung. Weiche Stimmeinsätze. Oft Verbesserung der Sprechdeutlichkeit sowie Reduzierung des Sprechtempos erforderlich. Eine rechtzeitig eingeleitete Stimmbehandlung kann Spätfolgen vermeiden helfen.

Notwendige Schritte zur Einleitung einer Therapie
 

Faltblatt Stimmstörungen (Acrobat Reader notwendig)

 

  Stimmstörungen bei Jugendlichen und Erwachsenen (Informationsbroschüre der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik)

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Hypofunktionell bedingte Störungen der Stimme
Eine hypofunktionelle Stimmstörung kommt häufig bei Menschen vor mit einer gewohnheitsgemäßen schlaffen Körperhaltung und mit flacher Atmung sowie mit einem hohen Luftverbrauch beim Sprechen. Oftmals wird dies durch eine anlagebedingte schlaffe Kehlkopfmuskulatur noch begünstigt. Symptome: leise, matte, belegte, heisere, verhauchte, klangarme Stimme, Ermüdung beim Sprechen, es kann zu Halsschmerzen und Trockenheitsgefühl kommen. Manchmal kann sich bei dem Versuch kräftiger zu sprechen eine hypofunktionelle Dysphonie mit sekundärer Hyperfunktion entwickeln.
Therapie
Erlernen einer physiologischen Atmung. Verbesserung der Atem- und Stimmkoordination. Erhöhung der Belastbarkeit und Lebendigkeit der Stimme, Verbesserung des Stimmklangs. Aberziehung bestimmter Fehlfunktionen sowie Anerziehung der natürlichen Sprech- und Stimmfunktion. Dadurch wird oft auch der Kehlkopfbefund verbessert (normale Stimmlippenbewegungen und vollständiger Stimmlippenschluss). Oft ist auch eine Artikulationstherapie notwendig. Eine rechtzeitig eingeleitete Stimmbehandlung kann Spätfolgen vermeiden helfen.

Notwendige Schritte zur Einleitung einer Therapie


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  Stimmstörungen bei Jugendlichen und Erwachsenen (Informationsbroschüre der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik)

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Organisch bedingte Störungen der Stimme
Eine weitere große Gruppe der Stimmstörungen werden durch Erkrankungen verursacht, wie durch Entzündungen des Kehlkopfes, Stimmlippenknötchen oder Stimmlippenlähmungen (z.B. nach einem operativen Eingriff am Kehlkopf, nach einer Schilddrüsenoperation oder Spätfolgen nach einer Intubation), bei Fehlbildungen des Kehlkopfes oder durch Kehlkopfkrebs.
Therapie
Stimmlippenknötchen und Stimmlippenlähmungen sind in der Regel logopädisch gut behandelbar. Bei vielen schwerwiegenden Erkrankungen, bei denen die Wiederherstellung einer normalen Stimme nicht möglich ist, ist jede Verbesserung der Stimme, die erzielt werden kann, aber auch die Verzögerung des stimmlichen Abbaus für den Erhalt der Kommunikationsfähigkeit und damit der Lebensqualität wichtig. Deshalb sollten sich Betroffene und Angehörige möglichst frühzeitig bei ihrem Arzt und/oder bei einem Stimmtherapeuten/ Sprechlehrer über ihre Möglichkeiten erkundigen.

Notwendige Schritte zur Einleitung einer Therapie

 

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  Stimmstörungen bei Jugendlichen und Erwachsenen (Informationsbroschüre der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik)

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Störung der Singstimme (Dysodie)

Eine Stimmstörung betrifft nicht nur die Sprechstimme, sie kann auch als Störung der Singstimme auftreten. Eine Störung der Singstimme bezeichnet man als Dysodie.

Die Symptome einer Dysodie zeigen sich in einem heiseren, belegten und verhauchten Stimmklang. Weitere Schwierigkeiten zeigen sich in erschwertem Pianosingen, einer unsicheren Intonation, gestörtem Registerwechsel und einem reduziertem Schwelltonvermögen. Auch ist der Stimmumfang in der Tiefe eingeschränkt und die Tonhöhe und das Forte werden nur durch erhöhten Kraftaufwand erreicht. Dazu kommen Trockenheitsgefühle im Hals, Missempfindungen wie Kloß- oder Druckgefühl und eine schnelle Stimmermüdung.

Bei der Gesangsstimme ist die hyperfunktionelle Dysodie die häufigste Störung. Eine Dysodie kann durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden. Neben chronischen entzündlichen Erkrankungen sind oft falsche und unökonomische Atemtechnik, unangemessene Stimmtechnik, Singen in zu hoher Lage oder Singen von zu schweren Gesangspartien als Ursache zu finden. Seelische Belastungen und Stress verstärken oft die Symptome.

Therapie

Ziel der logopädischen Therapie ist das Wiedererlernen einer belastbaren „richtigen“ Singstimme. Da dem Singen und Sprechen grundsätzlich die gleichen Funktionsmechanismen zugrunde liegen, wird immer sowohl die Sprechstimme wie auch die Singstimme behandelt. Richtige Atmung, angemessene Spannung der Muskulatur sowie angepasste Tonlage sind die Voraussetzungen für eine gute Stimmgebung. Schwerpunkte der Behandlung einer Dysodie sind das Anbahnen einer ökonomischen Atem- und Stimmtechnik und das Auffinden der individuell richtigen Stimmlage.

Bei der Stimme bilden Funktion und Seele immer eine Einheit, denn Stimme ist Stimmung. Jede Stimmtherapie ist daher eine ganz persönliche, ganzheitliche Therapie, die wir gemeinsam mit Ihnen erarbeiten.

Notwendige Schritte zur Einleitung einer Therapie
 

  Faltblatt Störung der Singstimme (Dysodie)  (Acrobat Reader notwendig)