Logopädie Elbtal

Coswig - Weinböhla - Meißen

 Praxis für Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen   

Zulassung alle Krankenkassen und privat

 

U. Janßen, Dipl.-Sprach- und Stimmheilpädagogin

 

Mitglied im Bundesverband der Akademischen Sprachtherapeuten (dbs)

    

 

                        

  

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Sprach- und Sprechstörungen bei geistigen Behinderungen


Geistig behinderte Menschen können von den gleichen Störungen der Sprache und des Sprechens betroffen sein wie nicht behinderte Menschen. Im Umgang mit neurologischen Patienten ist ein fundiertes Wissen um neuropsychologische Begleiterscheinungen erforderlich, da Störungen z.B. der Sinneswahrnehmung, der Aufmerksamkeit oder des Gedächtnisses oft großen Einfluss auf eine effektive Sprachtherapie haben. Diese sind insbesondere bei Patienten mit geistigen Behinderungen oft zu finden und können zu folgenden Symptomen führen:


· Sprachschwäche: die Gegenstandserfassung sowie das Sprechen und Urteilen über Gegenstände sind behindert.
· Störungen der Aussprache: Wortstammeln, häufiger als Stammeln von Einzellauten. Schwierige Laute werden auch oft durch einfachere ersetzt oder ausgelassen.
· Eingeschränkter Wortschatz, fehlerhafter Gebrauch abstrakter Begriffe, generalisierend angewandte Verben treten als Ersatz für Begriffe ein, z.B. „zum Essen“ statt „Kuchen“.
· Eingeschränktes Sprachverständnis.
· Gestörte Sprachakzente: Je nach Reaktionsbereitschaft wird ohne Bindung an den Redeinhalt laut oder leise gesprochen; eine Nuancierung oder Dosierung fehlt. Sinnwidrige melodische Akzentuierung, Monotonie. Rhythmusstörungen infolge beliebiger Atmung, z.B. mitten im Wort und nicht sinngemäß.
· Matte, weinerliche, schwache, monotone, heisere Stimme oder laute, hohe, schrille, krächzende, raue, dumpfe Stimme, offenes oder geschlossenes Näseln.
· Oberflächliche Atmung oder überdosierte Luftabgabe mit explosiv klingender Stimme.
· Offenstehender Mund mit schlaffer Gesamthaltung, Speichelfluss.

Therapie bei geistiger Behinderung
Sprachheilpädagogen sind auf diese Symptome, Ursachen und die anatomischen Grundlagen der einzelnen Krankheitsbilder spezialisiert und können so eine fundierte Differentialdiagnose erstellen sowie eine Sprachbehandlung mit den sich daraus ergebenden spezifischen Therapiemöglichkeiten anbieten. Dabei ist es wichtig alle Wahrnehmungsbereiche des behinderten Menschen in die Sprachtherapie mit einzubeziehen. Auch der Tastsinn, der Gleichgewichtssinn und der Bewegungssinn müssen in die Therapie mit einbezogen werden. Die Förderung der Selbstwahrnehmung und des Selbstwertgefühls sowie die Freude am Sprechen und an der sprachlichen Mitteilung sind weitere wichtige Komponente.

Notwendige Schritte zur Einleitung einer Therapie