Logopädie Elbtal

Coswig - Weinböhla - Meißen

 Praxis für Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen   

Zulassung alle Krankenkassen und privat

 

U. Janßen, Dipl.-Sprach- und Stimmheilpädagogin

 

Mitglied im Bundesverband der Akademischen Sprachtherapeuten (dbs)

    

 

                        

  

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Sprachanbahnung bei behinderten Kindern oder bei Kindern, die von Behinderungen bedroht sind
(Zusammenarbeit mit der Frühförderung)


Kinder, die in ihrer Entwicklung gestört oder deutlich verzögert sind sowie mehrfach behinderte Kindern brauchen dringend eine frühzeitige Sprachförderung. Bei einer Entwicklungsstörung sowie bei einer geringen geistigen Behinderung mit sprachlichem Rückstand wird vorrangig die Sprache gefördert. Dies hat günstige Auswirkungen auch auf die geistigen Fähigkeiten. Bei schweren geistigen Defekten oder Mehrfachbehinderungen sind sonderpädagogische Maßnahmen zunächst wichtiger als sprachtherapeutische. Diese werden in der Regel von der Frühförderung durchgeführt, bevor die eigentliche Spracherziehung durch einen Sprachheilpädagogen mit zusätzlicher Spezialisierung für den Bereich Sonderpädagogik erfolgen kann.


Der Sprachaufbau sowie die Sprachförderung bei Kindern mit Entwicklungsstörungen sowie bei mehrfach behinderten Kindern erfolgt durch ganzheitliche Therapieverfahren. So wird bei vorhandenen Wahrnehmungs-Verarbeitungs-Störungen besonderen Wert auf die Förderung und Schulung der auditiven, visuellen und taktilen Sinneserfahrungen gelegt. Des Weiteren werden sinnvolle Wörter geübt, nicht Einzellaute. Die Therapie wird in Räumen mit wenig Störreizen durchgeführt. Man arbeitet auf den Boden oder an einem niedrigen Tisch. Bei den Therapiesitzungen wird eine gleich bleibende Situation eingehalten und so die Einstellung auf die spezifische Lernsituation erleichtert.


Die ersten anzubahnenden Wörter werden unter Berücksichtigung ihrer emotionalen Attraktivität und des phonematischen Schwierigkeitsgrad ausgewählt. Das Wort wird vorgesprochen und der jeweilige Gegenstand konkret dazu präsentiert. Erarbeitete Wörter müssen in der häuslichen Situation und im Kindergarten immer wieder in passende Situationen eingebaut werden. Dazu gehört eine intensive Beratung der Eltern sowie auch der Erzieherinnen bzw. der Lehrer des Kindes über die Therapieinhalte. In der Beratung werden auch Informationen über ein förderndes Kommunikationsverhalten innerhalb der Familie und im Umfeld des Kindes und über mögliche Hilfestellungen gegeben. Eine Zusammenarbeit mit allen an der Erziehung und Förderung des Kindes beteiligten Personen ist wichtig, um dem Kind die für ihn erforderliche Kontinuität und damit die Geborgenheit zu geben, die es braucht.

Weitere Informationen
Notwendige Schritte zur Einleitung einer Therapie