Logopädie Elbtal

Coswig - Weinböhla - Meißen

 Praxis für Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen   

Zulassung alle Krankenkassen und privat

 

U. Janßen, Dipl.-Sprach- und Stimmheilpädagogin

 

Mitglied im Bundesverband der Akademischen Sprachtherapeuten (dbs)

    

 

                        

  

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Poltern


Poltern wird oft auch als Entwicklungsstottern bezeichnet. Das Kind spricht viel zu schnell, bleibt hängen, „stolpert“ über einige Silben oder wiederholt Wörter und Satzteile mehrmals, so dass der Zusammenhang nur noch schlecht zu verstehen ist. Manchmal hat man das Gefühl, das Kind müsste erst einmal tief Luft holen, ehe es spricht. Bei Kleinkindern, die sehr temperamentvoll sind, gehört dieses Poltern zur normalen Sprachentwicklung, ist also nicht behandlungsbedürftig. Man darf das Kind ruhig dazu anhalten, etwas langsamer zu sprechen, und sollte natürlich selbst langsam und betont sprechen. Hält das Poltern jedoch mehrere Monate an, ist eine Sprachtherapie zu empfehlen.

Therapie


Therapieziel bei Poltern ist eine Verbesserung des Sprechablaufs und der Artikulation über gezielte Steuerungsvorgänge. Eine Intensivbehandlung findet nicht statt, da die Polter-Symptomatik Ausdruck der Persönlichkeit des Kindes ist. Daher wird nur eine allmähliche Anpassung an ein langsameres Redetempo angestrebt.
Tritt Poltern bei Kindern mit zusammen mit einer verzögerten Sprachentwicklung oder mit Aussprachestörungen (Dyslalie) auf, wird die Störung auf allen sprachlichen Ebenen angegangen. Zusätzlich werden die allgemeinmotorischen Leistungen durch Bewegungsübungen verbessert. Auch die auditive, visuelle und kinästhetische Wahrnehmung muss gefördert werden, erst dann werden spezielle Übungen zur Verlangsamung des Sprechtempos und zum rhythmischen Sprechen oder eine Musiktherapie durchgeführt.
Poltern kann auch in Kombination mit Stottern auftreten. Eine Therapie des Polterns führt in der Regel auch zur Abnahme der Stottersymptome. Überwiegt jedoch das Stottern, sollte nur eine Stottertherapie durchgeführt werden.
Von entscheidender Bedeutung ist immer die Mitarbeit der Eltern, da viele Therapieinhalte erst durch das regelmäßige häusliche Üben vom Kind verinnerlicht und im Alltag umgesetzt werden können.

Notwendige Schritte zur Einleitung einer Therapie